IRAN LAND DER GEGENSÄTZE


( 8 Nächte/ 9 Tage )

1. Tag: DEUTSCHLAND – TEHERAN
Flug von Deutschland via Istanbul nach Teheran

2. Tag: TEHERAN
Nach dem Frühstück Besichtigungen in der Metropole Irans. Besuch des Nationalmuseums mit Funden aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation und je nach aktueller Öffnungszeit das Reza Abbasi Museum sowie den ca. 200 Jahre alten Golestan Palast. Abendessen und Übernachtung.

3.Tag: TEHERAN – KASHAN – NATANZ – ISFAHAN
Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Isfahan. Unterwegs legen Sie jedoch einige lohnende Stopps ein. Nach dem Besuch des Fin-Gartens geht es weiter nach Natanz. Hier besichtigen Sie die Freitagsmoschee. In Kashan besuchen Sie das Herrenhaus einer Kashaner Kaufmannsfamilie. Traditionell gliedert sich das Haus in einen öffentlichen und einen privaten Teil und dient seit einigen Jahren als Museum. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: ISFAHAN
Nach dem Frühstück ganztägige Besichtigungen in Isfahan: den Naghsh-e- Djahan Platz, die Emam Moschee, die Scheikh Lotfollah Moschee, den Aliqapou Palast, die Vank-Kathedrale und das armenische Viertel, Jolfa, den Feuer Tempel, die Siosepol-, die Khajou- und Shahrestanbrücke. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: ISFAHAN – NAIN – YAZD
Nach dem Frühstück Abfahrt über Nain nach Yazd. In Nain besuchen Sie eine alte Freitagsmoschee aus dem 10. Jh. und eine historische Zitadelle die Narendjqalee. Am Abend Ankunft in Yazd. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: YAZD – PASARGAT – ABARKU – SHIRAZ
Nach dem Frühstück besichtigen Sie in Yazd u.a. die Türme des Schweigens, die Moschee Amir Chakmak Tekiyeh, den Feuertempel, die Freitagsmoschee und das Wasserreservoir mit 4 Windtürmen. Anschließend geht es weiter nach Pasargad. In Pasargad (Weltkulturerbe) besichtigen Sie das Grabmal von Kyros und die Ruinen der Paläste. Weiter geht es nach Abarku, hier sehen Sie ein Eishaus und die uralte Zypresse. Am Abend erreichen Sie dann die Stadt der Rosen, Shiraz. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: SHIRAZ
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Stadt der Rosen, Liebe und Dichter. U.a. besuchen Sie das Korantor, die Grabmäler der berühmten Persischen Dichter Khajou-e- Kermani und Hafis. Ein Bummel im Vakil Basar mit seiner Karawanserei beendet das heutige Programm. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: SHIRAZ – AUSFLUG NACH PERSEPOLIS
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug nach Persepolis, der Repräsentationshauptstadt der Achämeniden (UNESCO Kulturdenkmal), seit Darius. Weiter geht es nach Naqsch-e Rostam, der Nekropole der Achämeniden mit Gräbern der Herrscher von Darius I. und Darius II. (423-404), sowie die Felsenreliefs aus der Sassaniden Zeit, die u.a. den Sieg Schapurs I. über Kaiser Valerian darstellen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Shiraz und Besichtigung von Baghe Eram, einer wunderschönen Gartenanlage, in der sich ein herrlicher Bau befindet. Zum Abschluss Ihrer Iranreise werden Sie heute Abend ein Abschiedsabendessen in einem traditionellen Restaurant einnehmen Übernachtung.

9. Tag: SHIRAZ – DEUTSCHLAND
Nach Mitternacht Transfer zum Flughafen und Abflug via Istanbul zurück nach Deutschland.
Inklusive Leistungen
  • Alle Fluggebühren (FSG-TAX o. ä)
  • 20 kg Freigepäck für den Flug
  • An- und Abreise Flughafen-Transfer Alle Fahrten mit klimatisierten modernen Bussen
  • Begrüßungscocktail Deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise
  • Unterbringung in komfortablen Doppelzimmern mit Bad oder Dusche + WC
  • Insgesamt 8 Nächte 4 Hotel Unterkunft in den genannten oder vergleichbaren Hotels
  • 8 Übernachtungen mit Frühstückbuffet Abendessen.
Im Preis nicht enthaltene Leistungen
  • Internationale Flugkosten, sofern angegeben
  • Optionale Touren und Programme
  • Pass- und Visadienstleistungen & Gebühren
  • Trinkgelder für Busfahrer, Reiseleiter und Begleitpersonen
  • Persönliche Ausgaben wie Wäscherei, Telefon, Taxi, Übergepäck usw.
  • Versicherungen aller Art, einschließlich Reiseversicherung
  • Alle anderen Kosten, die nicht im Reiseprogramm enthalten ist

Die Islamische Republik Iran, vor 1935 auf internationaler Ebene Persien, ist ein Staat in Vorderasien. Mit rund 80 Millionen Einwohnern (Stand 2016) und einer Fläche von 1.648.195 Quadratkilometern zählt er zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde. Hauptstadt, größte Stadt und wirtschaftlich-kulturelles Zentrum des Iran ist Teheran, weitere Millionenstädte sind Maschhad, Isfahan, Täbris, Karadsch, Schiras, Ahvaz und Ghom. Der Iran bezeichnet sich selbst seit der Islamischen Revolution 1979 als Islamische Republik.
 
Der Iran besteht großteils aus hohem Gebirge und trockenen, wüstenhaften Becken. Seine Lage zwischen dem Kaspischen Meer und der Straße von Hormus am Persischen Golf macht ihn zu einem Gebiet von hoher geostrategischer Bedeutung mit langer, bis in die Antike zurückreichender Geschichte.
 
Nachdem sich zwischen 3200 und 2800 v. Chr. das Reich Elam gebildet hatte, vereinigten die iranischen Meder das Gebiet um 625 v. Chr. erstmals zu einem Staat, der die kulturelle und politische Führerschaft in der Region übernahm. Die von Kyros begründete Dynastie der Achämeniden regierte vom heutigen Südiran aus das bis dato größte Reich der Geschichte. Es wurde im Jahre 330 v. Chr. durch die Truppen Alexanders des Großen zerstört. Nach Alexander teilten seine Nachfolger (Diadochen) das Reich unter sich auf, bis sie im iranischen Bereich um die Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. durch die Parther abgelöst wurden. Auf diese folgte ab etwa 224 n. Chr. das Reich der Sassaniden, das bis zum 7. Jahrhundert neben dem Byzantinischen Reich zu den mächtigsten Staaten der Welt zählte. Nach dem Übergreifen der islamischen Expansion auf Persien, in deren Verlauf der Zoroastrismus durch den Islam ersetzt wurde, wurden persische Gelehrte zu Trägern des Goldenen Zeitalters, bis der Mongolensturm im 13. Jahrhundert das Land in seiner Entwicklung weit zurückwarf.
 
Die Safawiden einigten das Land und machten 1501 das zwölferschiitische Bekenntnis zur Staatsreligion. Unter der 1794 gegründeten Kadscharen-Dynastie schrumpfte der Einfluss Persiens, Russland und Großbritannien zwangen die Perser zu territorialen und wirtschaftlichen Konzessionen. 1906 kam es zur konstitutionellen Revolution, in deren Ergebnis Persien sein erstes Parlament und eine Verfassung erhielt, in der Gewaltenteilung vorgesehen war. Als Staatsform erhielt es die konstitutionelle Monarchie. Die beiden Monarchen der Pahlavi-Dynastie betrieben eine Politik der Modernisierung und Säkularisierung, parallel dazu wurde das Land im Ersten Weltkrieg durch russische, britische und türkische Truppen und im Zweiten Weltkrieg durch britische und sowjetische Truppen besetzt. Danach kam es wiederholt zu ausländischer Einflussnahme wie die Gründung einer Autonomen Republik Aserbaidschan mit sowjetischer Hilfe oder einem von der CIA organisierten Staatsstreich im Jahr 1953. Die Unterdrückung der liberalen, kommunistischen und islamischen Opposition führte zu vielseitigen Spannungen, die in der Revolution von 1979 und dem Sturz des Schahs kulminierten.
 
Seitdem ist der Iran eine theokratische Republik, die von schiitischen Geistlichen geführt wird, an deren Spitze der Religionsführer (Rahbar) die Macht auf sich konzentriert. Kontrolliert wird er nur vom Wächterrat. Regelmäßige Wahlen werden abgehalten, aber aufgrund der umfassenden Einhegung durch die Machthaber, Manipulationsvorwürfen und der unbedeutenden Stellung des Parlamentes sowie des Präsidenten als undemokratisch kritisiert. Der Iran ist außenpolitisch relativ isoliert, gleichzeitig eine Regionalmacht im Nahen Osten.
 
Neben ethnischen Persern leben im Iran zahlreiche andere Völker, die ihre eigene sprachliche und kulturelle Identität besitzen; Persisch ist die Amtssprache. Die größten ethnischen Gruppen im Iran sind Perser, Aserbaidschaner, Kurden und Luren. Die Völker des Iran verfügen über lange Traditionen in Kunsthandwerk, Architektur, Kalligraphie und Poesie; im Land befinden sich zahlreiche Stätten des UNESCO-Welterbes.
 
Durch seine Bodenschätze, allen voran die größten Erdgas- und die viertgrößten Erdölvorräte der Welt, hat der Iran hohen Einfluss auf die Versorgung der Welt mit fossilen Energieträgern. Abgesehen davon befand sich die iranische Wirtschaft, u. a. bedingt durch den hohen Anteil ineffizienter staatlicher Betriebe, durch Korruption und die Sanktionen im Gefolge des Konfliktes um das iranische Atomprogramm, lange in einer tiefen Krise.

Amtssprache               Persisch
Hauptstadt                  Teheran
Staatsform                  Islamische Republik
Regierungssystem      präsidentielle Theokratie
Staatsoberhaupt          Oberster Führer Ali Chamene’i
Regierungschef          Staatspräsident Hassan Rohani
Fläche                         1.648.195 km²
Einwohnerzahl           79.926.270 (Volkszählung 2016)[1]
Bevölkerungsdichte   46 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung    ▲ +1,18 % (2016)[2] pro Jahr
Währung                     Iranischer Rial (IRR, Toman)
Zeitzone                      UTC+3:30  UTC+4:30 (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen       IR
Telefonvorwahl          +98



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